Mittwoch, 16. Januar 2019

Deutsche Leitkultur?
Eine etwas andere Perspektive

Da hat Uroma gejubelt! Und Uropa hat stramm gestanden! Bessere Zeiten?

Die Wahrheit über die Deutsche Hochkultur oder
Wie wir einander begegnen wollen
frei nach dem Motto "Das Volk trifft keine Schuld"


Wenn den Deutschen so begegnet worden wäre, wie den Syrern heute vielerorts begegnet wird, oder den Türken, den Arabern, den Russen, den Chinesen, den Palästinensern, den 'Afrikanern' (man ist zu faul, Länder zu nennen/ kennen)  - dann hätten nach dem 2. Weltkrieg alle Länder ihre Grenzzäune hochgezogen und gesagt:

"Also mit einer 'Kultur', die so etwas zulässt, wollen wir nichts zu tun haben. Das muss ja Genetik sein, so etwas gibt es doch andernorts gar nicht. Wir müssen unsere Frauen und Kinder vor den Barbarischen Teutonen schützen. Wir sollten keine Geschäftsbeziehungen zu ihnen haben. Wenn sie bei uns einreisen, Asyl suchen, ja im schlimmsten Falle noch ein Leben aufbauen wollen, wohlmöglich ihre ganze, barbarische Familie mitnehmend, dann können wir unserer Kultur adieu sagen. Dann sind wir verloren. Eine 'Kultur', die das zulässt, nein, da braucht man auch kein Mitleid haben, denen braucht man nicht helfen, die haben sich das selbst eingebrockt. Also wer so mit seinen Nachbarn, mit Kindern und Behinderten umgeht - grauenhaft! Solche Menschen wollen wir nicht in unserer Mitte haben. Gott bewahre- nachher vermehren die sich noch hier!"

Es wurden aber keine Grenzzäune hochgezogen. Und es wurde auch nicht 4 Jahre lang auf der halben Welt diskutiert, wie man 'das deutsche Übel' eindämmen, ja 'in Deutschland lassen kann' (wo es hingehört...?). Komischerweise wurde das 'schwarze Schaf' der weißen Familie eben nicht von allen fallen gelassen. Im Gegenteil. Obwohl dieses barbarische, grausame, unerbittliche, systematisch vernichtende, gnadenlose 'Völkchen' in weniger als 50 Jahren zwei furchtbare Kriege geführt hatte, mit einer Grauenhaftigkeit, die an IS-Gebahren grenzt - trotzdem wurde es nicht ausgegrenzt.

Verzeihung & Entschuldigung? Angenommen!

Ja, dem Deutschen wurde seine Abartigkeit verziehen. Das Volk 'wusste' nicht, 'niemand konnte das ahnen', es war ja auch 'nur' in den letzten Jahren 'so schlimm' und so weiter...Damals hat nicht die ganze Welt jahrelang von einer 'deutschen Unkultur', von einer 'von menschenverachtenden Ideologien komplett fehlgeleiteter Gesellschaft, die sich nie ändern wird' gesprochen. Unsere Genetik wurde nicht in Zweifel gezogen, wurde nicht von Regierungsmitgliedern anderer Länder hinterfragt. Nein - man hat den Deutschen zugetraut, dass in ihnen irgendwo ein Kern 'Guter Mensch' zu finden sein muss.

Um noch drastischer zu werden, könnte ich jetzt ein Paar Bilder teilen - wie der politisch engagierte Deutsche damals mit Menschen umgegangen ist. Hinrichtungen von Staatsfeinden (auch Enthauptungen, by the way...), körperliche und seelische Folter von Behinderten und Homosexuellen, ja - sogar Frauen, sogar Babys - nicht zu vergessen die vielen Vergnügungszentren für eine Vielzahl lupenreiner deutscher Sadisten ("Arbeitslager"), wo neben höchst dubioser Laborversuche auch Grausamkeiten widerwärtigster Natur an der Tagesordnung waren.

Trotzdem...

Aber - also mit den Muslimen, also den Syrern, und den Somaliern, und den Arabern und.... also mit denen wollen WIR NICHTS zu tun haben...weil das sind ja Menschen, die sind von Natur aus grausam. Die haben ja nicht unsere Kultur, die kennen das ja nicht, Gleichberechtigung und so...
Wir schon.
Also das Gutmenschentum, nein, das Bessermenschentum, das ist uns sozusagen in die Wiege gelegt worden. Könnt ihr jeden 60+-jährigen Fragen, was er für vorbildliche Eltern und Großeltern hat. Ja, aus was für überhaupt vorbildlichen, Hochkultur-gleichen Verhältnissen er/sie stammt.

Ja...fragt die mal.
Werdet ihr aber staunen.
Über die "Hochkultur", der die heutigen Deutschen entstammen.


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Fühlst Du Dich als Deutscher angegriffen?

Unter Generalverdacht gestellt?
Fallen Dir lauter gute Deutsche ein, die anders gewesen sind...?
Kennst Du persönlich eine Vielzahl von Deutschen, die nicht in das Schema "N" passen?
Möchtest Du am liebsten ausführen, wie es damals 'wirklich' war?


Schön! 

Dann habe ich mein Ziel erreicht. 
Ich fühle mich auch oft angegriffen. 

In meinem Nicht-Deutsch-genug-sein für die einen. 
Aber auch in meinem Stolz eine Deutsche zu sein. 
Ich habe auch das Gefühl, dass immer nur Teilaspekte angeguckt werden, das große Bild wird genauso ignoriert, wie die Geschichten vieler Individuen.
Ich fühle mich angegriffen, wenn meinem Anderssein mit Angst und Skepsis, oder Verachtung und Arroganz begegnet wird. 
Ich bin eine Deutsche. Aber auch eine von Vielen. 
Im wahrsten Sinne des Wortes. 

Ich und meine türkischen, kongolesischen, polnischen, somalischen, pakistanischen, persischen, argentinischen, amerikanischen, vietnamesischen, russischen usw. Freunde und Bekannte, Familienmitglieder und Kollegen, wir wollen als Individuen betrachtet und ernst genommen werden. 

Wir sind keine Viren, kein Teil einer gefährlichen Epidemie.

Wir sind Menschen!















Foto 

Attribution-ShareAlike 3.0 Germany (CC BY-SA 3.0 DE)


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