Dienstag, 22. Januar 2019

Menschen in Not helfen, die Umwelt retten: Es kann so einfach sein!

A Bleistift for Everyone unterstützt und baut Schulen.
Kleinstspende= ein Bleistift. Großspende = Was Du übrig hast!

Jeder möchte gern etwas bewegen in der Welt

Wer hat das nicht schon gedacht? Durch die Nachrichten stehen wir täglich unter Beschuss, die wir in unserem Wohlstand und Komfort selten echte Nöte oder Ängste auszustehen haben. Andernorts sehen einstmals blühende Hafenstädte, wie Latakia in Syrien, aus, wie ein Schlachtfeld - weil es eines ist. Andernorts vertrocknen Flüsse und Seen, verbrennen Tiere durch Brandrodungen, verhungern Kinder, sterben Menschen mangels sauberen Wassers, Medikamente und mangels Bildung.
Man möchte zu gern auch etwas Gutes tun. Seinen Beitrag leisten. Die Welt verändern.
Aber wie?


Große Pläne, kleine Schritte

Die Vision muss man haben: Eine bessere Welt. Der Realismus holt einen jedoch schnell ein und macht klar - die Welt ist zu groß, um von Dir allein gerettet zu werden. Muss man deshalb aufgeben, die Hände in den Schoß legen? Nein. Muss man deshalb erfinderisch werden, Wasserpumpen entwickeln, Brunnen graben, Flüchtlinge aufnehmen, sein Vermögen in Hilfsprojekte stecken? Nein. Wir müssen die Welt nicht verändern, in dem wir über die Grenzen des (individuell) Machbaren hinausgehen. Kleine Schritte zählen. 

Auf den Schultern von Riesen

Ich habe immer davon geträumt, irgendjemanden zu retten. Früher einmal wollte ich Ärztin werden, Krebs heilen, Chirurgin sein, Entstellungen korrigieren. Leider habe ich nicht das Zeug dazu, was mir während der Ausbildung schnell klar wurde: von Blut wird mir schlecht, Gewebeflüssigkeit anderer Menschen macht mich krank, ich habe ständig Panik mich anzustecken, ich kann Leid nicht sehen. Meine großen Träume platzten alle in einem ganz kleinen Rahmen: Ärztin adé, scheiden tut weh (tat es echt!). Dann kam ein 'kleiner Riese' in mein Leben - und ich konnte von dessen Schultern aus etwas bewegen.


Helfen kann so einfach sein

Inzwischen weiß ich, dass Helfen einfach ist. Ich muss das Rad nicht neu erfinden, um jemanden von A nach B zu fahren. Analog dazu muss ich UNICEF nicht gründen, um es zu unterstützen. Ich muss auch keine Suppenküche öffnen, um Hunger zu bekämpfen. Und ich muss auch nicht nach Afrika fliegen, um dort Projekte zu finden, an denen ich mich helfend beteiligen kann. Das machen viele andere Menschen und Unternehmen. Menschen, wie Maren Reisner. Sie wollte mit ihrer Familie "nur" eine Weltreise machen, und kam zurück mit dem Wunsch, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Sie fand unterstützenswerte Projekte vor Ort, in Pakistan und Tansania, und schaute ganz konkret: Was brauchen die Menschen, die Kinder, dort? Welche Angebote gibt es bereits? Und was kann ich tun?
Maren kann Filme machen und sehr gut erzählen. Mit ihren Filmen und ihren eindrücklichen Schilderungen der Erfahrungen, die sie auf ihrer Weltreise gemacht hat, sammelt sie Geld, das sie nach Afrika und Asien schickt, um dort ausgewählte Projekte zu unterstützen. Die Sanierung einer Schule. Den Bau einer neuen mobilen Schule. Maren macht das - und inzwischen mache ich mit.
Ich schreibe, denn das kann ich. Und ich verbreite die Kunde. Und ich unterstütze Maren da, wo sie meine Unterstützung gebrauchen kann. Plötzlich bin ich Teil eines Projekts, das sich für Bildung und das Erreichen von Bildungszielen weltweit einsetzt. Toll!
Es ist wirklich einfach - so, wie die "Kinoabend-Spende" an das World Food Program, dem ich den Betrag eines in diesem Monat nicht stattfindenden Kinoabends überlassen habe. Warum auch nicht? Wir verzichten einmal auf unseren Kinoabend und essen einen Abend nicht auswärts, und von diesem Geld kann eine ganze Familie im Yemen einen Monat lang ernährt werden. Toll - und gar nicht aufwendig.


Machst Du mit?

Möchtest Du Dich auch beteiligen, möchtest Du auch helfen? Dann empfehle ich Dir Folgendes - wenn Du keine Maren Reisner in Deinem Leben hast, die Du persönlich unterstützen kannst, dann gehst Du Online auf die Suche nach Projekten, die Du unterstützenswert findest.

www.ableistift.de
www.wfp.org/de
www.unicef..de

www.greenpeace.de

Und so weiter. Die Liste ist endlos lang. Wenn Du mehr möchtest, als einfach nur ein 'gutes Gefühl' etwas getan zu haben, dann druck Dir doch Deine Spendenbestätigungen aus und sammle sie in einer Mappe. So hast Du nicht nur ein Andenken an all das Gute, das Du unterstützt hast, sondern auch etwas Haptisches, das Deine Hilfe sichtbarer macht.

Ich freue mich, wenn ich Dich anregen konnte, Dein ganz eigenes Hilfsprojekt zu finden, das Du unterstützen magst!

Helfen kann so einfach sein - warum tun wir es dann nicht viel öfter?









Foto: Copyright @ ableistift.de

#ableistift #unicef #worldfoodprogram #greenpeace #givingishelping #give #donate #help #healtheworld

Mittwoch, 16. Januar 2019

Deutsche Leitkultur?
Eine etwas andere Perspektive

Da hat Uroma gejubelt! Und Uropa hat stramm gestanden! Bessere Zeiten?

Die Wahrheit über die Deutsche Hochkultur oder
Wie wir einander begegnen wollen
frei nach dem Motto "Das Volk trifft keine Schuld"


Wenn den Deutschen so begegnet worden wäre, wie den Syrern heute vielerorts begegnet wird, oder den Türken, den Arabern, den Russen, den Chinesen, den Palästinensern, den 'Afrikanern' (man ist zu faul, Länder zu nennen/ kennen)  - dann hätten nach dem 2. Weltkrieg alle Länder ihre Grenzzäune hochgezogen und gesagt:

"Also mit einer 'Kultur', die so etwas zulässt, wollen wir nichts zu tun haben. Das muss ja Genetik sein, so etwas gibt es doch andernorts gar nicht. Wir müssen unsere Frauen und Kinder vor den Barbarischen Teutonen schützen. Wir sollten keine Geschäftsbeziehungen zu ihnen haben. Wenn sie bei uns einreisen, Asyl suchen, ja im schlimmsten Falle noch ein Leben aufbauen wollen, wohlmöglich ihre ganze, barbarische Familie mitnehmend, dann können wir unserer Kultur adieu sagen. Dann sind wir verloren. Eine 'Kultur', die das zulässt, nein, da braucht man auch kein Mitleid haben, denen braucht man nicht helfen, die haben sich das selbst eingebrockt. Also wer so mit seinen Nachbarn, mit Kindern und Behinderten umgeht - grauenhaft! Solche Menschen wollen wir nicht in unserer Mitte haben. Gott bewahre- nachher vermehren die sich noch hier!"

Es wurden aber keine Grenzzäune hochgezogen. Und es wurde auch nicht 4 Jahre lang auf der halben Welt diskutiert, wie man 'das deutsche Übel' eindämmen, ja 'in Deutschland lassen kann' (wo es hingehört...?). Komischerweise wurde das 'schwarze Schaf' der weißen Familie eben nicht von allen fallen gelassen. Im Gegenteil. Obwohl dieses barbarische, grausame, unerbittliche, systematisch vernichtende, gnadenlose 'Völkchen' in weniger als 50 Jahren zwei furchtbare Kriege geführt hatte, mit einer Grauenhaftigkeit, die an IS-Gebahren grenzt - trotzdem wurde es nicht ausgegrenzt.

Verzeihung & Entschuldigung? Angenommen!

Ja, dem Deutschen wurde seine Abartigkeit verziehen. Das Volk 'wusste' nicht, 'niemand konnte das ahnen', es war ja auch 'nur' in den letzten Jahren 'so schlimm' und so weiter...Damals hat nicht die ganze Welt jahrelang von einer 'deutschen Unkultur', von einer 'von menschenverachtenden Ideologien komplett fehlgeleiteter Gesellschaft, die sich nie ändern wird' gesprochen. Unsere Genetik wurde nicht in Zweifel gezogen, wurde nicht von Regierungsmitgliedern anderer Länder hinterfragt. Nein - man hat den Deutschen zugetraut, dass in ihnen irgendwo ein Kern 'Guter Mensch' zu finden sein muss.

Um noch drastischer zu werden, könnte ich jetzt ein Paar Bilder teilen - wie der politisch engagierte Deutsche damals mit Menschen umgegangen ist. Hinrichtungen von Staatsfeinden (auch Enthauptungen, by the way...), körperliche und seelische Folter von Behinderten und Homosexuellen, ja - sogar Frauen, sogar Babys - nicht zu vergessen die vielen Vergnügungszentren für eine Vielzahl lupenreiner deutscher Sadisten ("Arbeitslager"), wo neben höchst dubioser Laborversuche auch Grausamkeiten widerwärtigster Natur an der Tagesordnung waren.

Trotzdem...

Aber - also mit den Muslimen, also den Syrern, und den Somaliern, und den Arabern und.... also mit denen wollen WIR NICHTS zu tun haben...weil das sind ja Menschen, die sind von Natur aus grausam. Die haben ja nicht unsere Kultur, die kennen das ja nicht, Gleichberechtigung und so...
Wir schon.
Also das Gutmenschentum, nein, das Bessermenschentum, das ist uns sozusagen in die Wiege gelegt worden. Könnt ihr jeden 60+-jährigen Fragen, was er für vorbildliche Eltern und Großeltern hat. Ja, aus was für überhaupt vorbildlichen, Hochkultur-gleichen Verhältnissen er/sie stammt.

Ja...fragt die mal.
Werdet ihr aber staunen.
Über die "Hochkultur", der die heutigen Deutschen entstammen.


-------------------------------


Fühlst Du Dich als Deutscher angegriffen?

Unter Generalverdacht gestellt?
Fallen Dir lauter gute Deutsche ein, die anders gewesen sind...?
Kennst Du persönlich eine Vielzahl von Deutschen, die nicht in das Schema "N" passen?
Möchtest Du am liebsten ausführen, wie es damals 'wirklich' war?


Schön! 

Dann habe ich mein Ziel erreicht. 
Ich fühle mich auch oft angegriffen. 

In meinem Nicht-Deutsch-genug-sein für die einen. 
Aber auch in meinem Stolz eine Deutsche zu sein. 
Ich habe auch das Gefühl, dass immer nur Teilaspekte angeguckt werden, das große Bild wird genauso ignoriert, wie die Geschichten vieler Individuen.
Ich fühle mich angegriffen, wenn meinem Anderssein mit Angst und Skepsis, oder Verachtung und Arroganz begegnet wird. 
Ich bin eine Deutsche. Aber auch eine von Vielen. 
Im wahrsten Sinne des Wortes. 

Ich und meine türkischen, kongolesischen, polnischen, somalischen, pakistanischen, persischen, argentinischen, amerikanischen, vietnamesischen, russischen usw. Freunde und Bekannte, Familienmitglieder und Kollegen, wir wollen als Individuen betrachtet und ernst genommen werden. 

Wir sind keine Viren, kein Teil einer gefährlichen Epidemie.

Wir sind Menschen!















Foto 

Attribution-ShareAlike 3.0 Germany (CC BY-SA 3.0 DE)